Blühende Landschaften sind doof – Jogging

Zeit: 15:59 Uhr – 46 Minuten
Strecke: 8,93km – über Hafen in den Herrenkrug und zurück
Tempo: schnell – Puls 163

Endlich hat die Stadt Magdeburg es geschafft, die Fußgängerbrücke im Handelshafen zu sanieren. Sie war über ein Jahr gesperrt und man hatte einen unmöglichen Umweg über altgepflasterte Straßenzüge und es war eben doppelt so weit. Als Teil des Elberadweges war das auch kein Aushängeschild. Jetzt ist die kleine Hubbrücke wieder benutzbar und das an dieser Brücke aufgebaute Museumsschiff nimmt auch so langsam Züge an. Nichtsdestotrotz, der Lauf im Herrenkrug war eine Qual. Ich bin ja zum Glück kein Allergiker, ein solcher hätte den Lauf nicht überlebt. Ich fühlte mich am Ende der Strecke wie eingesponnen in einen Kokon. Man sollte eben nicht durch einen blühenden Pappelwald bei starkem Wind laufen. Die anderen umherfliegenden Blüten patschten einem auch nur so ins Gesicht, auch nicht grad nett. Aber naja, wer schön sein will, muß leiden.

Jetzt gehts ans Tasche packen, das Radel muß nochmal gecheckt werden, morgen früh gehts los auf kleine Radtour, erst mit dem Zug nach Dresden. Von dort dann Richtung Bad Schandau… wird bestimmt wieder lustig und das Wetter…. wenn Engel reisen. Oder?


Waage: 69,1

Fliegenfänger – Jogging

Zeit: 18:13  Uhr – 43 Minuten
Strecke: 7,85km – einfach nur eine große Stadtparkrunde
Tempo: naja, Puls 149 – also abends laufen gefällt meinem Kreislauf wohl besser, die Werte sind niedriger, mmhh

Heut kam ich mir vor wie ein Fliegenfänger. Die Viecher schwirren aber jetzt auch wieder in Riesenschwärmen umher und dann dieses Pappelgedöns, an mir klebte irgendwie alles am schwitzigen Körper.

Mit der Post kam heut auch meine Prämie fürs Abbo des Hörbüchermagazins – Die Bibel – eine gesprochene Symphonie. Ben Becker liest ausgewählte Bibelpassagen. Bin schon gespannt drauf.


Waage: 69,5

Und hier noch ein kleiner Denkanstoß:

Du bist Terrorist from lexela on Vimeo.

Weltuntergang – Jogging

Zeit: 11:14 Uhr – 50 Minuten
Strecke: 9,04km – Herrenkrugrunde
Tempo: schlaff – Puls 162

Heute dann mal wieder eine normale Sonntagsrunde in den Herrenkrug. Dummerweise war der Petriförder wieder voll mit Leuten, irgend so ein Hanse- und Hafenfest – wobei Magdeburg weder Hanse, noch ein Hafen in der Nähe war. Und hinten bei der Eisenbahnausstellung präsentierten sich auch wieder volksfestmäßig irgendwelche Vereine. Ich mußte da natürlich überall durch, Ellenbogen raus und los.

Nachmittags dann noch eine Runde Radfahren nach Barleben, Schwesterlein besuchen. Auf der Rückfahrt ging dann kurzfristig die Welt unter … Donner, Blitz und Regen … ich natürlich mittendrin, begossen wie ein Pudel zu Haus angekommen. Abends ging es ja nochmal so richtig los mit Gewittern, zum Glück konnte ich diese dann trocken vom Fenster aus beobachten. Aber normal war das nicht da draußen.

Und der gestrige Grand Prix – Eurovision SongContest – ging ja wohl gar nicht. Deutschland mal wieder fast ganz hinten und das fast alle Länder für Norwegen mit Höchstpunkten stimmten, da ging doch was nicht mit rechten Dingen zu. Ich hätt wieder Russland gewählt. Aber unsre Maibowle und das Spargelessen waren lecker.


Waage: 69,2

Trekkis beim Grand Prix – Jogging

Zeit: 18:54 Uhr – 51 Minuten
Strecke: 10,15km – Petriförder, Nordbrücken, Alte Elbe, große Runde im Stadtpark, Sternbrücke, Elbuferpromenade
Tempo: schnell – Puls 161

Mittwoch haben wir uns den neuen Star Trek Film angesehen. Sehr gut gemacht und die Schauspielerauswahl auch perfekt.  Man kann sich vorstellen, daß die in ein paar Jahren so aussehen wie in der alten Serie. Nebenbei, den ein und anderen Schnuckel gibts ja auch.

Schnuckel gabs dann auch heut wieder auf der Piste, nur mal so.

Morgen abend gibts wieder den Grand Prix, also den  Eurovision  Song Contest. Wir werden wieder ne kleine GrandPrix-Party unter Freunden mit Spargelessen und Maibowle veranstalten. Na mal sehen obs für Deutschland diesmal wenigstens der vorletzte Platz wird. Letztes Jahr war ja peinlich genug.


Waage: 69,5

…und wenn ER dabei noch strippt… da brauchens doch nicht die Stripperin auf der Bühne. Naja, träum…

Viel passiert – Jogging

Lauf am 10.5.09: 07:31Uhr  – 36 Minuten
Strecke: 6,48km – irgendwo durch die Felder am Rudower See bei Lenzen
Tempo: japs

Lauf am 12.05.09: 17:21 Uhr – 30 Minuten
Strecke: 5,23km – kleine Hafenrunde in Magdeburg
Tempo: gut zu fuß – Puls 150

Das war ja wieder eine ereignisreiche Woche für mich. Ich mußte zwar wie schon erwähnt mit dem Joggen etwas kürzer treten, meine Lungen wollten nicht so recht, aber dennoch viel unterwegs.

Am Wochenende einen idyllischen Ausflug nach Lenzen an der Elbe gemacht und kilometerweit die Elbe bei Sonne und Wind langgewandert. War herrlich. Wir übernachteten dort in einer alten Wassermühle. Naja, die Betreiber des Hotels und Restaurants müssen noch gewaltig üben. Erst ging so einiges beim Essen schief, warum sehen zwei gleiche Essen so unterschiedlich aus… oder es wurde halt mal was vergessen und bei der Nachlieferung gings nochmal schief… und ein Hotel sollte heutzutage schon die Zahlung mit Plastik anbieten, erst recht bei Preisen über 50 EUR die Nacht. Nichtsdestotrotz, der Rest war angenehm und darum ging es uns ja. Und Sonntag dann endlich mit Begleitung auch wieder eine Runde in den Morgen gejoggt, querfeldein an einem Riesensee entlang, für ganz rum hats dann nicht gereicht. Aber war gemütlich.Oder?

Diese Woche habe ich ja nun auch noch ein paar Tage Urlaub. Geplant war für Montag ein Ausflug zur Bundesgartenschau nach Himmelsscheibe von Nebra - Fundort mit AussichtsturmSchwerin. Aber nachdem ich versuchte eine günstige Bahnverbindung nach Schwerin zu finden und ich im Endeffekt bei 80 EUR für 2 Personen ankam (und das ohne Eintrittskarten), da dachten wir uns ‚ Nö, für 4 Stunden Schwerin ist uns das zu teuer …‘ Also Buga erst einmal gestrichen. Vielleicht gibts demnächst ja eine günstigere Möglichkeit. So beschlossen wir spontan mit dem Sachsen-Anhalt-Ticket für 28 EUR nach Nebra zu fahren und uns den Fundort der Himmelsscheibe anzusehen. Sehr interessant und schön gestaltet das Gelände rund um den Fundort und die Arche Nebra mit Ausstellung. Blöd war nur, sobald wir im Freien waren, regnete es aus Eimern. Kaum waren wir in der Arche, hörte es auf zu regnen. Wir tranken erst einmal einen Kaffee im Catering … ja, so nannten die das dort…. Herzlich Willkommen beim Catering….wir fanden den Spruch auch irgendwie blöd. Dann gabs einen Vortrag im Planetarium über die Himmelsscheibe, was sie aussagt und die Ausstellung zeigte vieles über die Ausgrabungen und die Geschichte der Gegend. Der Rückweg wurde dann noch einmal interessant, der nächste Zug von Wangen sollte in gut 2 Stunden fahren, aber was macht man in einem Nest wie Wangen. Die Arche Nebra steht nämlich nicht in Nebra sondern gut 3 km entfernt in Wangen. Bis vor kurzem fuhr wohl der Zug noch nicht einmal bis dorthin, jetzt wenigstens schon ein paar mal am Tag. Wäre ja auch alles nicht so schlimm, wenn es nicht schon wieder wie aus Eimer geschüttet hätte. Wir aber dennoch frohen Mutes los spaziert in Richtung Nebra… 3 km durch den Regen, pitschpatschnaß angekommen und zum Glück stand der Zug schon da und fuhr auch keine 10 Minuten später los. Die weiteren Anschlüsse über Naumburg und Halle nach Magdeburg waren wieder perfekt. In Magdeburg waren wir dann auch wieder gut getrocknet. Also für einen Ausflug von Magdeburg ist Nebra zu empfehlen, einzig, es sollte nicht regnen.

Am Dienstag machten wir dann einen Ausflug nach Marienborn. Für Magdeburger gut mit dem Zug mit dem Hopperticket für 6 EUR zu erreichen – hin und zurück. In Marienborn spazierten wir dann zum Grenzdenkmal Deutsche Teilung – oder einfach die ehemalige GÜSt MarienbornGrenzübergangsstelle Marienborn. Man hätte auch einen Bus nehmen können, aber wie das so auf dem Lande ist, der fährt 2x am Tag. Es war aber herrlich sonniges Wetter und so spazierten wir immer die Landstraße entlang. Als wir dort ankamen, hatten wir das Glück gleich an einer Führung teilnehmen zu können. So erfuhr man doch sehr interessante Dinge über die GÜSt und den Ablauf der Kontrollen. Also versuchen, solch eine Führung mitzumachen. Das ganze ist ja kostenlos, einzig eine Spende wäre schön. Auch war es faszinierend wie der junge Mann (auch so schon faszinierend 😉 ), der die Führung durchführte, über die Dinge redete. Er war so anfang zwanzig und hat eigentlich von der deutschen Teilung nichts mitbekommen und jetzt erzählt er drüber, als wär er dabei gewesen. Nach einer Kaffeepause am Rasthof an der Autobahn gings den Weg zurück zum Bahnhof Marienborn und zurück nach Magdeburg. War auch ein schöner Ausflug.

Jetzt noch 2 Tage ausspannen und schon mal den nächsten Ausflug planen. Ich freu mich schon wahnsinnig auf nächste Woche. Da gehts wieder mit meinem Jürgen per Drahtesel durch die Lande. Zwar nur ein Wochenende, aber ich bin sowas von aufgeregt.
der sVen

Wochenbericht – Ohne Hexen und Teufel

Es hatte mich in der letzten Woche etwas ausgenockt, hab wohl die Schweinegrippe ausbrüten dürfen. Schweinegrippe, auch so ein Thema der Woche. Kein Schwein war dran erkrankt und aber alle Welt nennt es „Schweinegrippe“.

Ich hab es also die vergangenen Tage dann etwas lockerer angehen lassen. Kein Joggen, kein Schwimmen, eigentlich nur Abhängen neben dem Job. Auch die Walpurgisnacht zog ohne mich durchs Land. Da wollt ich eigentlich auch mal wieder in den Harz.

Einzig aufregend, das Baumblütenfest in Werder. Wir waren am Sonntag dort. Haben eine Rundtour über die Obstplantagen gemacht. Bei herrlichem Wetter hat das richtig viel Spaß gemacht. Lecker Obstwein, lecker Kuchen und wers mochte, lecker Blasmusik. Und ihr glaubt es nicht, da steht doch wohl mitten in der Prärie ein Baum mit Schild dran und auf dem Schild: mein Name. Ich bin diese Jahr nähmlich Apfelbaumpate.  Und im Herbst gehts zur Ernte. Mal sehen wieviel mein Bäumchen wirft. 

Dieses Wochenende dann ein Ausflug in die Elbauen bei Wittenberge und vielleicht wieder ein kleiner Lauf durch die Landschaft dort. Und Montag gehts zur Bundesgartenschau nach Schwerin.

ein Schönes
der sVen

Langweilig aufregend – Jogging

Zeit: 18:36 Uhr – 30 Minuten
Strecke: 5,68 km – nur ne kleine Hafenrunde
Tempo: normal – Puls 146

Nach dem Halbmarathon am Samstag wollt ich heute nur eine kleine Runde drehen. Dass sie nun so klein geworden ist, lag am lieben Petrus, der sich daran ergötzte mit Schwung einen Eimer Wasser vom Himmel zu schicken. Da beendet ich die Runde noch etwas schneller. Aber ich fands irgendwie langweilig, bin nicht mal außer Puste gekommen. Naja, demnächst wieder mehr.


Waage: 70,0

Und hier mal wieder ein nett gemachtes Video